Personal Branding – Du als Marke

Wofür stehst Du?

Du bist ein Versprechen.

Wenn sich jemand durch deinen Webauftritt scrollt, dich abonniert oder kontaktiert, dann hat er eine Erwartung an dich. 

Womöglich beschäftigst du dich mit einem Thema welches der Leser ebenfalls für wichtig hält und worüber er mehr erfahren möchte. Vielleicht hat er sogar ein Problem und hofft, dass Du ihm bei der Lösung helfen kannst oder ihm Möglichkeiten aufzeigt, wie er weiterkommt.

Jedenfalls schreibt er dir Eigenschaften zu, die eine gewisse Leistung von dir einfordern. Egal ob als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

Was Du vermeiden möchtest, ist, dass auf die Frage nach Dir, die Antwort lautet: „nett“. Das was Du erreichen willst, ist, dass man nach einer Begegnung mit Dir offline wie online, einen bleibenden aussagekräftigen Eindruck behält. Also, again, wofür stehst Du?

Zugegeben, das ist auf einer Linie mit wo willst Du hin? Wenn du es bisher geschafft hast diesen Fragen auszuweichen, dann ist jetzt die Zeit gekommen Dir diese Frage der Fragen zu stellen und ja, auch zu beantworten. Denn wenn dir dein Gegenüber genau diese gestellt hat und nun in Duldungstarre verharrt um Dir seine volle Aufmerksamkeit zu schenke, dann wäre es top, wenn ein Lächeln Deine Lippen umspielt und du davon berichtest. Stattdessen betreten zu Boden zu schauen und zu stammeln kommt eher unbrauchbar daher.

Denn wenn Du ein klares Selbstbild hast, also Du genau sagen kannst, was dein nächstes Ziel ist, warum du das tust, was du tust und was deine Stärken sind oder an welchen Schwächen du arbeiten möchtest, dann rattert bei unterstützenden Menschen die Murmel los und sie überlegen, wie sie dir helfen können.

Ein unschlagbarer Vorteil ist, dass du deinem Gegenüber vielleicht einfällst, wenn jemand anderes bei ihm Rat sucht und genau DU fällst ihm dabei ein:“ Ich hab da neulich jemanden getroffen, was online gelesen…“

Dafür ist es nötig, dass du dein Image herausarbeitest, lebst und kommunizierst. Sonst kriegt das keiner mit und deine Talente / Können bleiben im verborgenen.

Das nennt man die Marke ICH, personal Branding, Fremdbild, eben das, was die Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.

Zudem macht es Dir leichter Entscheidungen zu treffen, ob du Angebote annehmen willst oder ob sie nicht auf deine Ziele einzahlen. Du wirst gradliniger wahrgenommen und positionierst Dich klar.

Als Marke polarisierst Du natürlich. Die einen mögen eben Cola die anderen Pepsi. Jedoch everybodys Darling ist everybodys depp.

Wie also würdest du dich beschreiben? Was bietest Du und wie machst du es? Was begeistert dich daran und was willst du damit erreichen? Die Weltherrschaft, mehr Aufmerksamkeit, Kontakt zu Gleichgesinnten,Unterstützer?

Lerne auf die Frage: „wer sind Sie?“ eine alternative Antwort zu geben als: „mein Berufsname heisst“. Da geht noch was.

 

 

 

Die Gründe warum Social Media wichtig für Deine Karriere ist

Bist Du der CEO Deines Lebens?

Du hast Dich zu einer Person des öffentlichen Lebens entwickelt, kein Wunder, denn Du sprichst täglich zu einem Millionenpublikum. Dein Applaus heißt jetzt like, share, retweet. Du bist jetzt wer in der digitalen Welt oder eben ein Niemand, je nachdem, ob Du es steuerst oder eben nicht. Du hast doch auch schon Menschen oder Firmen gegoogelt?!  Siehste und so macht es ein Auftraggeber / Arbeitgeber auch mit Dir.

Die Möglichkeiten, Einfluss darauf zu nehmen, wie Du wahrgenommen wirst, welches Image Du transportierst oder ob Du Dich gar ganz neu erfinden willst, nie waren sie so groß wie heute – dank Social Media.

Dein digitaler Fingerabdruck definiert, ob man mehr von Dir wissen möchte, Dich als Experte einschätzt oder Dir zutraut, der passende Kandidat für die Stelle zu sein auf die Du Dich beworben hast. Deine erste subtile Arbeitsprobe.

Es gibt kein zweites Mal für den ersten Eindruck

Der Inhalt Deiner sozialen Medien schafft ein Bild, welches sich beim Betrachter mit nur wenigen klicks und scrolls, welcher den ersten Eindruck prägt und es dauert diese Meinung zu ändern, wenn du überhaupt eine zweite Gelegenheit dazu bekommst.

Sei kein Opfer und handle. Stemme Dich mit Deinem Personal Branding dagegen. Erschaffe Dir die Möglichkeit und die Bekanntheit, dass andere Dich finden und Du nicht hinterherlaufen musst. Mach, dass sie auf Ihre Augen hören ;-). Dafür brauchst Du Social Media.

Social Media ist die digitale Erweiterung Deiner selbst.

Welche Social Media Plattformen solltest Du also bespielen, um Dich bekannt zu machen und die Welt mit Deinem Können zu bereichern? Aufmerksamkeit ist die Währung der Gegenwart und jeder von uns hat nur eine begrenzte Menge davon zu vergeben.

Daher sei so nett und langweile nicht. Löse ein Problem, gib Hilfestellung oder unterhalte wenigstens. Drunter machst Du es auf fremden Plattformen ja auch nicht, oder?  Bedenke wo sich Deine Zielgruppe tummelt und sei dort sichtbar.

Twitter

Ist ein kurzweiliges Ding, wenn Du nicht bereit bist täglich Inhalt zu veröffentlichen, dann ist das als Akteur nix für Dich. Kannst ja immer noch stilles Mitglied bleiben.

Instagram

Du bist der visuelle Typ und machst gerne viele Bilder? Hurra, dann ist das was für Dich. Video geht ja mittlerweile auch.

YouTube

Bist Du eine kleine Rampensau? Die Vorstellung, dass andere Dir beim Reden und Gestikulieren zuschauen lässt Dich nicht erröten? Glückwunsch, dann kannst Du Dich auch hier austoben.

Facebook

Hat ja wohl fast jeder, hier kriegst Du wohl am meisten Einladungen zu Veranstaltungen und Geburtstagserinnerungen.

Bedenke, Du musst alle Plattformen regelmäßig mit neuem Inhalt füllen, sonst sind Deine „Verfolger“ ratz fatz weg. Versuche also lieber, klein anzufangen und dann wenn Du Routine hast, noch welche hinzuzufügen. Sach ja nur…